Echolink

ist integrierter Bestandteil des Programmsystems SVXLink. Das Relais ist damit ein digitales “Analogrelais” mit reiner  Rechnersteuerung durch einen LINUX-Rechner.

Über das Echolinkmodule wird auf das Verzeichnis aller derzeit aktiven Echolink-Stationen zu gegriffen. Diese können direkt durch Eingabe der “Knotennummer” oder durch vereinbarte Kurzwahlnummern erreicht werden. Die Beendigung kann durch DTMF-”#” oder durch die Gegenstation erfolgen – sehr viele Echolinkstationen haben ein TimeOut eingestellt.

Bei DB0HFT ist das TimeOut derzeit abgestellt; die gewählten Echolinkverbindungen können bestehen bleiben, solange sich keiner durch den ungewollten Betrieb beeinträchtigt fühlt und dann die DTMF-# nutzt um die Verbindung zu trennen.

Bemerkenswert ist die recht gute Sprachqualität, die bei Kopplung mit einem anderen SVXLink-System erreicht wird. Die beiden Relaissysteme stimmen sich ab und schalten statt auf den für Echolink-Systeme typischen Standard-Sprachcodec mit einem GSM-Codec auf den auf deutlich bessere Qualität eingestellten SPEEX-Codec. Dieser ermöglicht dann eine hohe Sprachqualität.

Damit wird das Zeitverhalten und die Sprachqualität der über Link übertragenen Signale selbst für erfahrene Zuhörer nicht mehr von den HF-Signalen unterscheidbar. Der Höreindruck wird auch für die per Link übertragenen Signale in den Grenzen der FM-Technik sehr angenehm.

Die sehr kurzen Umschaltzeiten und das Unterdrücken aller Signale an die SVXLink-Gegenstelle, die nicht von HF empfangen worden sind, machen den gekoppelten Betrieb sehr harmonisch, so dass es kaum zu bemerken ist, wenn ein Signal von einer SVXLink-gekoppelten Relaisstation beteiligt wird.

Derzeit ist es so geschaltet, dass HF-Signale im eigenen Empänger Vorrang vor anderen Signalen (Echolink) haben. Diese anderen Signale werden mit derzeit 18 dB abgesenkt. Kurz: HF-Signale sind immer stärker als Echolink-Signale und können diese wegdrücken.

Daher ist es insbesondere für die etwas langsamere Echolink-Programme der Windows-Betriebssysteme erforderlich, zumindest kurze Umschaltpausen zu lassen. Sonst können diese nicht teilnehmen.

Die unter Windows betriebenen Echolink-Relaisstationen sind leicht an einer Verzögerungszeit von einigen hundert Millisekunden bei Sende-Empfangsumschltung und an einem mitübertragenen Rogerpiep zu erkennen, der vor dem Rogerpiep von DB0HFT ausgestrahlt wird.

Echolinkstationen, die über eine langsame Datenleitung arbeiten oder auch über ein Mobilfunknetz haben häufig einen unterbrochenen Datenstrom, so dass dann ein sehr häufiger “Rogerpiep” das vermeintliche Ende der Aussendung anzeigt. – Das kann etwas stören, komt aber bisher nur sehr selten vor.

DB0HFT selbst ist direkt am Glasfasernetz der Hochschule angeschlossen und verfügt damit über eine sehr hohe Bandbreite, die bei weitem von Echolink nicht genutzt werden kann.

Informationen zum  Betrieb und zur Nutzung finden sich auf anderen Seiten hier. 


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